Sprachverlust

Manchmal passieren unbeschreibliche Dinge. In der vergangenen Woche hatte ich ein buchstäblich göttliches Erlebnis. Ich konnte nicht mehr schreiben, nicht beschreiben, nicht dichten. Nur staunen. Es hat mir die Sprache verschlagen. Es ist unmöglich, Sprachverlust zu vertexten. Ich habe es trotzdem versucht.

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Weltbild-Maler

Wenn Depressionen Menschen verändern, ist das schwer auszuhalten. Zumindest für mich. Als eine sehr gute Freundin in einer depressiven Phase steckte und ich hilflos zusehen musste, habe ich das Gedicht „Weltbild-Maler“ geschrieben. Ich brauchte es nochmal, um im März 2020 den Anfang des Corona-Lockdowns für mich selbst zu verdauen. Ich habe es dann in Farbe auf Leinwand umgesetzt. Hier gibt es das Gedicht mit Bildern.

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Unbeschriebenes Blatt

Die Menschheit wird von vielen Ängsten geplagt. Eine davon ist die „Angst vor dem weißen Blatt“. In der Kunst bezeichnet der Begriff „Horror vacui“ den Wunsch, leere Flächen zu füllen. Den Wunsch kann ich nachvollziehen. Die Angst nicht. Ein leerer Raum will gefüllt werden. Das wusste schon der alte Grieche Aristoteles. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Dieses Gedicht überwindet Ängste und Grenzen.
Es rechnet künstlerisch ab mit einem (für mich) überarbeitungsbedürftigen Reinheits-Begriff.

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Träumeland

Wenn ein Kind im Matheunterricht träumt, muss man nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen…
Aus mir ist ja auch was geworden. Hier ein Gedicht für diejenigen, die mit Zahlen auf Kriegsfuß stehen. Und für diejenigen, die glauben, dass Verstand logisches Denken voraussetzt.

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