Weltbild-Maler

Wenn Depressionen Menschen verändern, ist das schwer auszuhalten. Zumindest für mich. Als eine sehr gute Freundin in einer depressiven Phase steckte und ich hilflos zusehen musste, habe ich das Gedicht „Weltbild-Maler“ geschrieben. Ich brauchte es nochmal, um im März 2020 den Anfang des Corona-Lockdowns für mich selbst zu verdauen. Ich habe es dann in Farbe auf Leinwand umgesetzt. Hier gibt es das Gedicht mit Bildern.

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Unbeschriebenes Blatt

Die Menschheit wird von vielen Ängsten geplagt. Eine davon ist die „Angst vor dem weißen Blatt“. In der Kunst bezeichnet der Begriff „Horror vacui“ den Wunsch, leere Flächen zu füllen. Den Wunsch kann ich nachvollziehen. Die Angst nicht. Ein leerer Raum will gefüllt werden. Das wusste schon der alte Grieche Aristoteles. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Dieses Gedicht überwindet Ängste und Grenzen.
Es rechnet künstlerisch ab mit einem (für mich) überarbeitungsbedürftigen Reinheits-Begriff.

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Träumeland

Wenn ein Kind im Matheunterricht träumt, muss man nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen…
Aus mir ist ja auch was geworden. Hier ein Gedicht für diejenigen, die mit Zahlen auf Kriegsfuß stehen. Und für diejenigen, die glauben, dass Verstand logisches Denken voraussetzt.

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Kinderspiel

Wer spielt, übt für den Ernstfall. Wer Kindern beim Spielen zuschaut, kann fürs Leben lernen.
Ein Gedicht aus Kinderspielen und Stilblüten. Bis auf wenige Ausnahmen sind es echte von meinen Kindern. Ein paar „musste“ ich ergänzen, damit ein Gedicht rauskommt.

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Stresskreativ: Vom Gedicht zur Webseite

Wenn ich die Idee von „funkelflocke.de“mit einem Wort beschreiben soll, dann entscheide ich mich für „stresskreativ“. In diesen Zustand hat mich die Corona-Krise versetzt. Plötzlich drei Kinder nonstop zu Hause, Heimschule mit dem Schulkind während zwei Kindergarten-Kinder bespaßt werden wollen. Meine Arbeit reduziert auf Schreibtischarbeit am Abend, wenn die Kinder schlafen. Mein Haushalt chaotisch. Meine Ängste und Sorgen Gefangene in meinem Kopf. In der Nacht von Samstag auf Ostersonntag 2020 kann ich nicht schlafen. Erst träume ich ein schwachsinniges Mini-Gedicht und schreibe es auf. (Vollständig im Bild ganz unten) Anschließend schlummere ich immer wieder ein. Jedes Mal reißen mich Gedichtzeilen aus dem Schlaf. Sie wollen raus aus meinem Kopf.

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