Kampftanz

Schreiben, Kunst und Sport – Das ist der Dreiklang, den ich brauche, damit ich gut funktioniere. Manchmal muss ich das eine durch das andere verarbeiten. In der vergangenen Woche musste ich mir überlegen, was Capoeira für mich bedeutet. Diese großartige Sportart habe ich im ersten Lockdown 2020 begonnen, als ich gezwungen war, auf Judo zu verzichten. Jetzt, wo sich die Türen öffnen, stellt sich für mich die Frage, wie es weitergeht.

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Spitzengespräch

Grübeln ist ein Merkmal des Lebens. Ich tue es, ich kenne andere, die dazu neigen und ich bin mir sicher, dass es auch Rosen tun. Das folgende Gespräch zwischen einer Rose und einer Biene habe ich belauscht und dokumentiert. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jedes Wort richtig wiedergebe, oder ob ich es am Ende vielleicht doch nur geträumt oder gedichtet habe. Aber als ich es durchgelesen habe, war ich erstaunt über den Tiefgang des Dialogs.

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Warum

Manchmal stelle ich mir ne Menge komischer Fragen. Immer wieder auch die Frage nach dem Warum. Warum lebe ich? In dieser Woche habe ich die Antwort gefunden, als ich ein Gedicht darüber geschrieben habe. Plötzlich sagte eine Stimme in meinem Hinterkopf: „Es ist egal, warum du lebst! Mach es einfach!“ Was mich selbst am meisten überrascht ist die Tatsache, dass mich das tröstet. Endlich muss ich nicht mehr fragen!

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Wahr-Zeichen

Was ist wahr? Manchmal fällt es mir schwer, das zu erkennen. Welche Information stimmt? Woher weiß ich, was richtig ist? Auf der Suche nach der Wahrheit habe ich Worte gesucht, die einen „wahren“ Kern haben. Oder irgendwie „wahr“ klingen. Alle in einen Becher geworfen, gründlich geschüttelt, ausgekippt und sicher ver-wahrt.

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Letzte Ehre

Immer wieder faszinieren mich ausrangierte Gegenstände und Möbelstücke. Es ist schon öfter vorgekommen, dass ich spontan unterwegs etwas vom Sperrmüll retten „musste“. Ich habe unter anderem Tische und Stühle restauriert, Paletten umfunktioniert und einen alten Stubenwagen aufgemotzt. Erst vor ein paar Tagen fand ein restaurierter Spiegel Platz in unserem Hausflur. Aber besonders angetan hat es mir ein Fachwerkbalken. Auf dem Weg zur Sitzbank musste er viel durchleiden. Ich habe mich in ihn hineinvesetzt und ein Gedicht geschrieben. Möge es jedem Mut machen, der sich gerade „ausrangiert“ fühlt.

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