Farben
Ich gestehe, dass ich zur Zeit zu künstlerischen Gefühlsausbrüchen neige. Ich hoffe, meine Freude an Kunst färbt ab.
Ich gestehe, dass ich zur Zeit zu künstlerischen Gefühlsausbrüchen neige. Ich hoffe, meine Freude an Kunst färbt ab.
Wenn ich Menschen zeichne, muss ich mich ganz auf sie einlassen. Während ich zeichne läuft bei mir ein innerer Prozess ab. Ich habe dem nachgespürt und ihn in Worte gefasst. Dabei sind mir Parallelen zu mir und meinem Leben aufgefallen.
Eine Woche in Quarantäne kann die Seele ganz schön beschweren. Die erste Testrunde hat die ganze Familie in Atem gehalten. Es bleiben negative Ergebnisse und negative Gefühle.
Auf meiner Flucht in die Natur habe ich stark empfunden, was ich schon im Gedicht „Maskenball“ beschrieben habe: Nicht nur die Menschen sind krank, die ganze Welt ist es. So kommt ein melancholisches, aber nicht hoffnungsloses Gedicht zustande.
Wenn die Blase drückt, kann es manche Überraschung geben. In meinem Fall findet sich zum Glück eine positive: Ein Irrgarten auf dem Weg zur Toilette. Zum Glück kann ich daran vorbei laufen. Der Weg zur Erleichterung ist barrierefrei. Wir haben uns ein paar Tage frei genommen und besuchen heute unter anderem den Weleda Garten in Schwäbisch Gmünd. Was ich gerade entdeckt habe, ist das Lavendel-Labyrinth. Auf dem Rückweg zu meiner Familie lese ich im Vorbeiflitzen den ersten Satz auf einem Schild (sinngemäß): „Was hat ein Labyrinth mit dem Leben zu tun?“ Meine Neugierde ist geweckt.
Ich habe als Kind gerne Fossilien gesucht. In gewisser Weise suche ich sie auch heute. Manchmal ist es erstaunlich, welche Spuren die Vergangenheit hinterlässt. Es …