Letzte Ehre

Immer wieder faszinieren mich ausrangierte Gegenstände und Möbelstücke. Es ist schon öfter vorgekommen, dass ich spontan unterwegs etwas vom Sperrmüll retten „musste“. Ich habe unter anderem Tische und Stühle restauriert, Paletten umfunktioniert und einen alten Stubenwagen aufgemotzt. Erst vor ein paar Tagen fand ein restaurierter Spiegel Platz in unserem Hausflur. Aber besonders angetan hat es mir ein Fachwerkbalken. Auf dem Weg zur Sitzbank musste er viel durchleiden. Ich habe mich in ihn hineinvesetzt und ein Gedicht geschrieben. Möge es jedem Mut machen, der sich gerade „ausrangiert“ fühlt.

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Labyrinth

Wenn die Blase drückt, kann es manche Überraschung geben. In meinem Fall findet sich eine positive: Ein Irrgarten auf dem Weg zur Toilette. Zum Glück kann ich daran vorbei laufen. Der Weg zur Erleichterung ist barrierefrei. Wir haben uns ein paar Tage frei genommen und besuchen heute unter anderem den Weleda Garten in Schwäbisch Gmünd. Was ich gerade entdeckt habe, ist das Lavendel-Labyrinth. Auf dem Rückweg zu meiner Familie lese ich im Vorbeiflitzen den ersten Satz auf einem Schild (sinngemäß): „Was hat ein Labyrinth mit dem Leben zu tun?“ Meine Neugierde ist geweckt.

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Weißes Rauschen

Ich persönlich kann den Ton des weißen Rauschens kaum aushalten. Trotzdem finden ihn viele Menschen beruhigend. Faszinierend finde ich den Gedanken, dass darin alle Töne enthalten sind. Ich habe mich im „Ameisenhaufen“ des Weißen Rauschens auf die Suche nach dem Lebenston gemacht. Das konnte ich nur unter Verwendung der Versform.

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